Veranstaltung
Berufliche Schule für Gesundheit, Labor und Pflege
Klare Wege für eine starke Zukunft: Berufsorientierung für alle
Wie gelingt gute Berufsorientierung für Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen?
An der glp Ellwangen – Berufliche Schule für Gesundheit, Labor und Pflege setzen wir genau hier an: Mit dem Projekt Koobo V6 öffnen wir unsere Lehrküchen und Fachräume für Schülerinnen und Schüler abgebender Schulen aus allen Bereichen. Sie sammeln praktische Erfahrungen in Pflege, Gesundheit, Labor und Hauswirtschaft und entdecken ihre Stärken. Unser Ansatz: individuelle Förderung, echte Einblicke und konkrete Perspektiven für den Übergang in Ausbildung oder weiterführende Bildung. Ein Modell, das zeigt, wie berufliche Orientierung inklusiv und wirksam gestaltet werden kann.
Wie kann Berufsorientierung so gestaltet werden, dass wirklich alle Jugendlichen davon profitieren – auch jene mit erschwerten Startbedingungen? Diese Frage steht im Zentrum unserer Arbeit als berufliche Schule mit den Schwerpunkten Pflege, Gesundheit, Labor und Hauswirtschaft in Ellwangen.
Im Rahmen des Projekts Koobo V6 öffnen wir unsere Schule gezielt für Schülerinnen und Schüler abgebender Schulen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Jugendlichen aus sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ), die etwa die Hälfte der Teilnehmenden ausmachen. Für viele von ihnen ist der Zugang zur Arbeitswelt mit Hürden verbunden – umso wichtiger ist es, frühzeitig realistische Einblicke und praktische Erfahrungen zu ermöglichen.
Genau hier setzt unser Konzept an: Die Jugendlichen lernen verschiedene Berufsfelder (unsere hauseigenen aber auch Holz, Verkauf und Metall) nicht nur theoretisch kennen, sondern erleben sie aktiv in unseren Fachräumen und Lehrküchen. Sie pflegen, experimentieren, organisieren und gestalten – und entdecken dabei ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen oft ganz neu. Diese praktischen Erfahrungen schaffen Orientierung, stärken das Selbstvertrauen und eröffnen konkrete Perspektiven.
Unser Ziel ist klar: Wir möchten Übergänge ermöglichen. Für einige führt der Weg in eine Ausbildung, für andere in eine weiterführende schulische Laufbahn an der beruflichen Schule. Entscheidend ist, dass jeder Schüler und jede Schülerin eine realistische Chance erhält, den eigenen Weg zu finden.
Dabei verstehen wir die Arbeit mit leistungsschwächeren Jugendlichen nicht als Zusatzaufgabe, sondern als zentralen Bestandteil unseres Bildungsauftrags. Individuelle Förderung, wertschätzende Begleitung und praxisnahes Lernen sind die Bausteine unseres Erfolgs.


